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Minister lehnt Verbotszonen für Waffen ab

Bandenkrieg beschäftigt Politik Baden-Württembergs

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Stuttgart. Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) lehnt Waffenverbotszonen für Stuttgart und Ludwigsburg als Reaktion auf die Kämpfe rivalisierender Straßengangs ab. Stattdessen prüfe man die Möglichkeit, Mitgliedern krimineller Gruppierungen jeder Art das Tragen von Waffen zu verbieten, sagte Gall am Donnerstag im Stuttgarter Landtag. »Wir haben hier nicht die Situation, dass in der Innenstadt von Stuttgart oder Ludwigsburg oder wo auch immer Messerstechereien an der Tagesordnung sind.« Deshalb sei ein personenbezogenes Waffenverbot erfolgversprechender. In diesem Fall würde die Stadt Stuttgart in Absprache mit der Polizei eine Verfügung erlassen, dass an bestimmten Orten Mitglieder bestimmter Gruppen keine Waffen tragen dürfen. Eine Verbotszone würde dagegen alle Menschen betreffen. Aktuell bekämpfen sich im Südwesten die Gangs Stuttgarter Kurden/Sondame und United Tribuns. dpa/nd

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