»Wie eine Marionette von K+S«

Kali-Konzern darf bis Spätherbst Unmengen an Lauge in die Erde leiten - was bedeutet das?

  • Von Hans-Gerd Öfinger, Wiesbaden
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mit dem Segen der grünen Regierungspartei in Hessen darf der Kali-Konzern K+S bis Ende November weiter Salzlauge verpressen. Ist dies die Vorentscheidung für eine solche Erlaubnis bis 2021?

Die behördliche Genehmigungspraxis in Hessen für die Versenkung von Salzabwässern durch den Konzern Kali und Salz (K+S) in der hessisch-thüringischen Werra-Region sorgt weiter für Kritik. So auch am Donnerstag im Umweltausschuss des Hessischen Landtags, wo Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) ein für die Versenkung genehmigungsrelevantes 3-D-Modell vorstellte.

Mit der Aussage, dass die Versenkung von Salzabwässern in keinem Zusammenhang mit der Versalzung von Grund- und Trinkwasser stehe, erntete die Ministerin bei der Opposition scharfe Kritik. Es sei »mehr als bedauerlich, dass zu der heutigen Vorstellung des Modells die Experten der Hessischen Landesanstalt für Geologie und Umwelt (HLUG) nicht eingeladen waren«, sagte die LINKE-Abgeordnete Marjana Schott. Im Juli 2014 hatte die HLUG in einem Gutachten eine Gefahr für Trink- und Heilwasserbrunnen durch die Verpressung der K+S-Abwässer nicht ausgeschlossen. Darin heißt es, dass »jede ...

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