Phnom Penh im Griff der neuen Eliten

Kambodscha gedenkt heute des Beginns einer der schlimmsten menschlichen Tragödien des 20. Jahrhunderts

  • Von Michael Lenz, Phnom Penh
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Als die Roten Khmer vor 40 Jahren in Kambodscha nach jahrelangem Bürgerkrieg die Macht übernahmen, jubelten die Menschen. Dass danach alles noch viel schlimmer kommen würde, ahnten sie nicht.

Der Blick beim Landeanflug auf Phnom Penh ist faszinierend. Das Wasser des Tonle Sap und des Mekong funkelt in der Sonne. Das Gold der vielen Pagoden glitzert. Weitere fröhliche Farbtupfer sind das Rot und das Blau der Hausdächer. Dazwischen ragen in grüne Netze verpackte Türme in die Höhe, die aussehen, als wäre ein kambodschanischer Christo am Werk. Die Wirklichkeit ist profaner: Hinter den Schutznetzen werden graue Hochhäuser aus Beton hochgezogen.

Nach Jahrzehnten von Krieg, Roten Khmer, vietnamesischer Herrschaft und Bürgerkrieg ist Kambodscha wieder auf dem Weg nach oben. Die Wirtschaft wächst durchschnittlich um sieben Prozent jährlich, auch durch den Bauboom in den Städten.

Beim Landeanflug sticht auch ein großes, leeres, gelblich-braunes, fast kreisrundes Gelände im Herzen Phnom Penhs ins Auge, an dessen südlicher Seite der prachtvolle Amtssitz des Premierministers emporragt. Die weite Fläche war bis vor wenigen...

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