Hans-Arthur Marsiske 18.04.2015 / Wissen

Aliens sind nicht leicht zu erkennen

Für die Suche nach außerirdischem Leben werden verschiedene Methoden vorgeschlagen - doch keine bietet letzte Sicherheit. Von Hans-Arthur Marsiske

Im Kino ist die Sache immer klar und eindeutig: Da landet ein Raumschiff auf der Erde und es steigen seltsame Gestalten aus, mal mit schleimigen Körpern und Tentakeln, mal mit grüner Haut und Antennen auf den Köpfen. Jedenfalls ist kein Zweifel möglich: Das sind Lebewesen aus dem All.

In der Wirklichkeit erweist sich der Nachweis außerirdischen Lebens als erheblich schwieriger. Ein instruktives Beispiel sind auch heute noch die beiden US-amerikanischen »Viking«-Sonden, die 1976 als erste Gesandte der Erde die Oberfläche des Mars erreichten. Die Roboter hatten drei Experimente an Bord, um biologische Aktivität nachzuweisen. Davon blieben zwei erfolglos. Die Mehrheit der Wissenschaftler zog daraus den Schluss, dass unser Nachbarplanet unbelebt sei.

Gilbert Levin, verantwortlich für das dritte, positiv verlaufene »Labeled Release Experiment«, ist dagegen heute noch überzeugt, außerirdisches Leben gefunden zu haben. Bei dem ...

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