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Mit Pegida wächst Gewaltbereichschaft

Dresden. Sachsens evangelischer Landesbischof Jochen Bohl macht die islamfeindliche Pegida-Bewegung für eine gewachsene Gewaltbereitschaft mitverantwortlich. »Denen, die sich an ›Abendspaziergängen‹ beteiligen, weil sie sich durch die Flüchtlinge, die zu uns kommen, bedroht sehen und gegen ›Überfremdung‹ und Kriminalität demonstrieren, sei gesagt, dass sie inzwischen mitverantwortlich geworden sind für eine Verwilderung der Sitten, die Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung begreift«, sagte Bohl am Sonntag in seiner Predigt in der Dresdner Kreuzkirche. Persönliche Anfeindungen gegen Bürgermeister und Landräte hätten auch in sächsischen Städten ein »unerträgliches Ausmaß« angenommen, so Bohl weiter, »nicht nur in Tröglitz«. All das sei »Ausdruck einer Aggression, die sich gegen das Zusammenleben im demokratischen Rechtsstaat richtet«. In Deutschland habe sich »eine gefährliche Mischung aus geschürten Ängsten, persönlichen Erfahrungen des Scheiterns und des Verdrusses an demokratischen Prozeduren zusammengebraut, die uns nicht ruhig lassen darf«, forderte der Bischof. epd/nd

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