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Hoffen auf heiße Quellen

Griechenland-Gläubiger streiten hinter Kulissen / Milliardenzahlung durch Russland-Deal?

  • Von Vincent Körner
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Während die Gläubiger Griechenland einhellig weiter dazu drängen, den von ihnen als richtig angesehenen Reformkurs einzuschlagen, gibt es unterschiedliche Signale aus den Verhandlungen.

Die Vorstellungen über den Inhalt der Bedingungen, die die SYRIZA-geführte Regierung akzeptieren soll, sind aktuell durchaus differenziert. So hatte Poul Thomsen, Chef des IWF-Europabüros, am Samstag erklärt, die Forderungen der Kreditgeber sollten deutlich abgespeckt werden. Laut dem britischen »Guardian« sagte der Däne, dass die zur Freigabe der bisher blockierten Auszahlung von Milliarden erhobenen Forderungen vereinfacht und verschlankt werden sollten. Es sei besser, sich auf einige zentrale Punkte zu konzentrieren, statt weiter alle Details zum Thema zu machen. Thomson zielte dabei unter anderem auf eine Pensionsreform und effizientere Steuerverwaltung.

Laut der österreichischen Zeitung »Standard« berichteten Diplomaten in Washington »von einem Tauziehen hinter den Kulissen zwischen Europäern und dem IWF«. Wie das Blatt schreibt, wollten die Euroländer »auf die Detailvorgaben nicht verzichten, um nicht den Druck von Athen zu nehmen...


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