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IS in Afghanistan?

Suizidbomber riss 34 Menschen mit in den Tod

Kabul. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich erstmals zu einem Selbstmordattentat in Afghanistan bekannt. Dabei riss der Attentäter am Samstag in der ostafghanischen Provinzhauptstadt Dschalalabad mindestens 34 Menschen mit in den Tod, 115 wurden verletzt. »Der Angriff wurde von Abu Mohammed verübt, der zu uns gehört«, sagte ein Kommandeur des pakistanischen IS-Ablegers. Ziel des schwersten Anschlags seit dem Ende des NATO-Kampfeinsatzes in Afghanistan seien Mitarbeiter der Regierung gewesen.

Auch Präsident Aschraf Ghani sagte, der IS habe sich verantwortlich erklärt. Die afghanischen Taliban verurteilten den Anschlag. Bei einem Besuch in Teheran bekräftigten Ghani und sein iranischer Amtskollege Hassan Ruhani am Sonntag, den IS gemeinsam bekämpfen zu wollen.

Der IS hat zudem ein Video ins Internet gestellt, das die Enthauptung und Erschießung von äthiopischen Christen in Libyen zeigen soll.

In der irakischen Provinz Anbar sind mehr als 90 000 Menschen auf der Flucht vor Kämpfen zwischen Regierungstruppen und dem IS. Hilfsorganisationen versuchten, den Menschen so schnell wie möglich Unterstützung zukommen zu lassen, teilte die UNO mit. Agenturen/nd Kommentar Seite 4

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