Mugabe baut auf Südafrika

Simbabwes Präsident will Investoren aus dem südlichen Nachbarland anlocken

  • Von Armin Osmanovic, Johannesburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Simbabwe sucht bei seinem reichen Nachbarn Südafrika dringend nach Hilfe zur Überwindung der seit Jahren herrschenden Wirtschaftskrise.

Mit Nelson Mandela war das Tischtuch zerschnitten: Nach dessen präsidentieller Kritik an der Politik von Simbabwes Staatschef Robert Mugabe ließ sich der einstige Befreiungskämpfer in Südafrika nur noch zu privaten Zwecken blicken. Mit seinem zweitägigen Staatsbesuch dieser Tage beim derzeit in Südafrika amtierenden Präsidenten Jacob Zuma wollte Mugabe nun ein neues Kapitel in den Beziehungen beider Länder aufschlagen.

Die wirtschaftliche und soziale Lage in Simbabwe ist weiter desolat. Mehr als die Hälfte der arbeitsfähigen Bevölkerung ist arbeitslos. Seit dem Wahlsieg Mugabes im Jahr 2013 und dem Ende der Koalitionsregierung mit der Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) geht es mit der Wirtschaft erneut bergab. Ausländische Investoren halten sich mit Investitionen zurück oder versuchen, ihr Geld außer Land zu bringen.

Tausende Arbeitsplätze gingen so in den vergangenen Monaten verloren. Streiks sind an der Tagesordnung, da der Staa...

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