Niedliche Spezialeinheit

Börsennachrichten in den Medien

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wo steht eigentlich die Feinunze Gold? Hat Tokio heute fester geschlossen? Ist die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere tatsächlich auf 0,10 Prozent gefallen?

90 Prozent der Deutschen besitzen keine Aktien. Das ist gut so. Spätestens die Finanzcrashs von 2000 und 2007 haben endgültig verdeutlicht, welch destruktive Mischung aus krimineller Energie und leichtfertigem Dilettantismus sich an den Börsen konzentriert. Die weite Verbreitung dieser Erkenntnis gefällt aber einigen Journalisten nicht. Sie bedauern die »Risikofeindschaft« der Bundesbürger und werfen die Verdummungsmaschine an. Furchtbar gut gelaunte PR-Schleudern verkünden dann mehrmals täglich auf besten Sende-, Print- und Online-Plätzen das Neueste »vom Parkett« - auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Warum lassen wir uns das gefallen?

Die Wortstanzen, die »lockeren« Floskeln zu Beginn der »Schalte nach Frankfurt«, die den Börsen-Verbrechen völl...

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