Revolutionärinnen und Heldinnen des Alltags in Dortmund

  • Von Katharina Dockhorn
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Das Internationale Frauenfilmfestivals in Dortmund und Köln rückt seit mehr als 30 Jahren das Oeuvre von Regisseurinnen in den Fokus. Die Stimmung und die Zielrichtung haben sich gewandelt. In den Anfangsjahren wurden die wenigen Frauen gefeiert, die sich in die Männerdomäne gewagt und durchgesetzt hatten. Da noch immer nur ein Bruchteil der Filme in Europa von Frauen inszeniert wird, fordern Regisseurinnen Quoten.

Rosa Porten musste sich noch verstecken. Gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Henni Porten stand die 1884 geborene Künstlerin mehrmals vor der Kamera. Doch Rosa strebte auch eine Karriere hinter der Kamera an. Sie schrieb Drehbücher für ihre Schwester und die Schauspielerin Wanda Treumann. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Filmregisseur Dr. Franz Eckstein, führte sie Regie bei etlichen Stummfilmen. Dafür wählten sie das Pseudonym Dr. R. Portegg.

Die Mehrzahl ihrer Filme gilt als verschollen, nur fünf Komödien und ein Drama sind erhalten. Im Niederländischen Nationalarchiv tauchte nun überraschend ein weiterer Schatz auf. In »Der neueste Stern vom Varieté« aus dem Jahre 1917 spielt Rosa Porten selbst die Varietékünstlerin Stella, die sich mit allerlei Tricks einen reichen Mann angelt. Gedreht ist der Film im Übrigen in der Zigarettenfabrik Gárbáthy in Berlin-Pankow, auch der Bahnhof und der Eingang des einstigen jüdischen Waisenh...

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