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Wie sich die AfD in NRW zerlegt

Ist die Partei seit 2013 ohne rechtmäßige Führung?

Düsseldorf. Die Alternative für Deutschland (AfD) könnte in Nordrhein-Westfalen Parteigeschichte schreiben. Wenn sich bestätigt, was das Landesschiedsgericht gerade prüft, arbeitet der Landesverband seit fast einem Jahr ohne rechtmäßigen Vorsitzenden - quasi kopflos. Das könnte sich aus dem Parteienrecht ergeben, bestätigte der Vize-Vorsitzende der AfD NRW, Reiner Rohlje, der dpa in Düsseldorf. Für die Partei hätte das weitreichende Folgen.

Als der Bielefelder Rechtsanwalt Marcus Pretzell sich im Juni 2014 zum Landeschef wählen ließ, habe der Europaparlamentarier gar keinen Wohnsitz mehr in NRW gehabt. Dies sei aber parteirechtlich Voraussetzung. Deswegen könnten nun alle Beschlüsse des Landesverbands seit dieser Zeit unwirksam sein. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Sonderermittler, die im Auftrag des Bundesvorstands Vorwürfe gegen Pretzell geprüft haben. Der 41-Jährige gehört zu den schärfsten Kritikern von Parteichef Bernd Lucke.

Wie das...


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