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Verlorener Zug bleibt unvergessen

Neue Freiluftausstellung erinnert in Tröbitz an das Schicksal jüdischer KZ-Häftlinge

2000 jüdische Häftlinge des KZ Bergen-Belsen landeten vor 70 Jahren nach einer Irrfahrt in Tröbitz. Die Rote Armee befreite sie.

Tröbitz. Mit einer Gedenkfeier ist am Donnerstag in Tröbitz (Elbe-Elster) an die Befreiung jüdischer Häftlinge aus einem liegengebliebenen Transport vor 70 Jahren erinnert worden. Zudem wurde im Beisein von Überlebenden eine Freiluftausstellung zum »Verlorenen Zug« eröffnet, wie die Gemeinde mitteilte.

Die Ausstellung gibt Auskunft über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs, den Naziterror, das Konzentrationslager Bergen-Belsen und über die Geschichte des »Verlorenen Zugs«. Die Ausstellung wurde mit rund 78 000 Euro von Bund und Land finanziert.

Der »Verlorene Zug« war mit 2000 Häftlingen aus Bergen-Belsen am 23. April 1945 während einer zw...


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