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»Ohne radikalen Blick«

Die Strömung AKL findet die Zukunftswoche nicht so super. Die Linke solle die Menschen stattdessen »lehren, den Kapitalismus zu hassen«

  • Von Vincent Körner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Ich will den Kapitalismus lieben, aber ich schaffe es einfach nicht«, sang Funny van Dannen vor Jahren. Die »Antikapitalistische Linke« signalisiert schon in ihrem Namen, dass sie es gar nicht erst versuchen möchte - in einem Kommentar zur »Linken Woche der Zukunft« fordert die Strömung nun: Es sei Aufgabe der Linkspartei, die Menschen zu »lehren, den Kapitalismus zu hassen«. Dies sei, neben anderem, »die wichtigste Voraussetzung für eine menschliche Zukunft«. Denn so »sonnenklar« es sei, dass diese »Wirtschaftsordnung« keine Zukunft habe, so sicher sei, dass »dieses Wirtschaftssystem« nicht von allein untergehen werde.

Wie kommt sie dann, die »grundsätzliche Alternative zum Kapitalismus, unsere konkrete Utopie von Demokratie und Sozialismus«? Jedenfalls »nicht am Schreibtisch und in Professorenstuben«, wie die Antikapitalistische Li...


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