Einblicke nach dem Gipfel

Die EU-Regierungschefs folgen alten Rezepten der Flüchtlingsabwehr und Abschreckung

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Geld darf hier keine Rolle spielen.« Ein Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er wurde nach dem EU-Gipfeltreffen verbreitet. Es gibt auch andere Sätze, die Verwunderung auslösen können. Der Merkel-Satz etwa, dass der EU-Gipfel vom Donnerstagabend erst dann »erfolgreich« genannt werden könne, wenn den Worten auch Taten folgten. Man mag die Beschlüsse des Gipfels einen Erfolg nennen, wenn man Taten gegen Flüchtlinge als Flüchtlingshilfe betrachtet; das Wort vom »Erfolg« eines Krisengipfels, der wegen hunderter ertrunkener Menschen einberufen wurde, wirkt auch dann deplatziert. Die Behauptung, dass Geld keine Rolle spielen dürfe, ist allerdings nicht nur ein verwunderlicher, sondern ein demagogischer Satz.

Geld spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um den Umgang mit Flüchtlingen geht. Das beginnt mit dem Gefeilsche um die finanzielle Ausstattung der Kommunen in Deutschland, die mit der Unterbringung von Asylbewerbern oft ü...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 683 Wörter (4566 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.