Messner fürchtet viel mehr Tote am Everest

19 Tote nach Staublawine im Basislager / 100 Bergsteiger sitzen am Berg fest / Fast alle Teams sagen Aufstiegsvorhaben ab / Neun Griechen haben Glück im Unglück

Berlin. Das Erdbeben in der Himalaya-Region hat auch eine gewaltige Staublawine am Mount Everest ausgelöst und Teile des Basislagers überrollt. Auch die Aufstiegsroute ist zerstört. Etwa 100 Bergsteiger sitzen am Berg fest. Glück im doppelten Unglück hatten neun griechische Bergsteiger: Weil sie von ihrem Bergführer bestohlen wurden, sind sie dem verheerenden Erdbeben in Nepal entgangen.

»Wir sind vergangene Woche in Kathmandu angekommen und haben dort festgestellt, dass unser Sherpa mit dem Geld verschwunden war, das wir ihm gegeben hatten«, sagte Nerit Sophokles Paitis, einer der Bergsteiger, am Sonntag dem griechischen Fernsehen. Seine Gruppe habe den Vorfall den nepalesischen Behörden gemeldet und schließlich beschlossen, am Freitag nach Griechenland zurückzukehren. Einen Tag später ereignete sich das Erdbeben. »Am Ende hatten wir Glück«, sagte Paitis. Allerdings hätten er und seine Kameraden Freunde in den Camps des Mount...

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