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Schloss-Enteignung laut Ramelow nicht vom Tisch

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Gotha/Erfurt. Thüringens Landesregierung bleibt nach Angaben von Regierungschef Bodo Ramelow (LINKE) bei ihren Vorbereitungen für eine mögliches Enteignungsverfahren für das Schloss Reinhardsbrunn. Zugleich ist sie offen für Gespräche mit dem Besitzer. »Wenn in der Zwischenzeit aber ernst zu nehmende Verhandlungen geführt werden können, werden wir die führen«, sagte Ramelow am Dienstag mit Blick auf Berichte über ein Angebot des Eigentümers, dem Land das Schloss zu übertragen. Bislang sei ihm das Angebot nicht bekannt. Das Schloss aus dem Jahr 1827 verfällt seit Jahren. Die Regierung lässt derzeit an Gutachten arbeiten, um einen Kaufpreis festlegen und für ein Enteignungsverfahren gewappnet zu sein. dpa/nd

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