Therapie gegen das Kindsein?

Arzt warnt Eltern vor übertriebener Behandlung

  • Von Barbara Driessen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eltern sollten mehr Selbstvertrauen haben, sich gegen vorschnelle Therapien für ihre Kinder zu wehren, findet der Düsseldorfer Kinder- und Jugendarzt Michael Hauch.

Lauras Mutter macht sich große Sorgen um ihre Tochter: Die Kleine geht in die erste Klasse der Grundschule. Und der Lehrerin ist aufgefallen, dass Laura nicht mit der Schere umgehen kann. »Außerdem ist sie verträumt und passt im Unterricht nicht auf«, so heißt es. Wahrscheinlich habe sie ADS, eine Aufmerksamkeitsstörung, vermutet die Lehrerin.

Als die stark beunruhigte Mutter das Lauras Kinderarzt Michael Hauch erzählt, ist der »einigermaßen fassungslos«: Er soll Laura eine Therapie verschreiben, weil Laura manchmal lustlos ist und Papierfiguren nicht penibel ausschneidet? Maßlos übertrieben findet er das. Und hat ein ganzes Buch über das Thema geschrieben. Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen übertriebene Therapiefreudigkeit geworden.

»Eltern sind heute extrem verunsichert«, findet Hauch . Sie hätten kein Vertrauen mehr in ihre eigene erzieherische Kompetenz und in ihr Kind. Dafür aber große Angst, dass das Kind...

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