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Chelsea Manning, Edward Snowden und Julian Assange hätten mehr Einsatz ihrer medialen Nutznießer verdient

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Würde man den Qualitätsjournalismus an seinem Einsatz für seine wichtigsten Quellen messen - das Urteil wäre wenig schmeichelhaft. Dabei wird mit Edward Snowden und Chelsea Manning richtig viel Geld verdient.

Würde man den internationalen Qualitätsjournalismus an seinem Einsatz für seine wichtigsten und lukrativsten Quellen der letzen 50 Jahre messen - das Urteil wäre wenig schmeichelhaft. Denn jene Informanten bräuchten dringend mehr - oder besser: überhaupt - Unterstützung durch ihre Nutznießer: Julian Assange verbüßt eine Quasi-Haft von nicht absehbarer Länge in der Londoner Botschaft von Ecuador. Edward Snowden hat etwas mehr Spielraum, dennoch muss man seinen Zwangsaufenthalt in Russland als eine von keinem Gericht ausgesprochene Strafe bezeichnen. Und Chelsea Manning bezahlt mit 35 Jahren verschärfter Militärhaft am härtesten für ihren Mut, Kriegsverbrechen »verraten« zu haben.

Die britische Tageszeitung »Guardian« und das deutsche Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« zählen zu den größten Profiteuren der Martyrien von Assange, Snowden und vor allem Manning. Man kann jene Medien nicht für die ungerechte juristische und geheimdien...


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