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Internationale Kritik an Hinrichtungen in Indonesien

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Jakarta. Die Hinrichtung von acht Drogenschmugglern in Indonesien hat international scharfe Kritik und auch diplomatische Verstimmungen ausgelöst. Australien wollte seinen Botschafter zurückrufen. Der australische Premier Tony Abbott sprach von »grausamen und unnötigen Hinrichtungen«. Zwei der Männer kamen aus Australien. »Es ist äußerst bedauerlich und äußerst traurig, dass diesen Menschen das Leben genommen wurde«, erklärte ein Sprecher des UN-Hochkommissars für Menschenrechte in Genf. Amnesty International sprach von einem »sinnlosen, tragischen und verheerenden, vom Staat sanktionierten Mord«. Indonesien beharrt darauf, dass Drogenkonsum nur mit abschreckenden Strafen bekämpft werden kann. dpa/nd Kommentar Seite 4

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