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»Katastrophe nach der Katastrophe«

Trinkwasser-Not, vermisste Menschen, Kritik an Helfern, eine Rettung nach 82 Stunden unter Trümmern: ein Überblick zur Lage in Nepal

Das Hilfswerk Unicef befürchtet die »Katastrophe nach der Katastrophe«. Tage nach dem großen Erdbeben mangelt es in Nepal vor allem an sauberem Wasser. Das Auswärtige Amt hat immer noch nicht zu allen vermissten Deutschen Kontakt. Inmitten von Trümmern und Elend gab es dennoch einen Hoffnungsschimmer: In Nepals Hauptstadt Kathmandu bargen Helfer einen verschütteten Mann nach fast 82 Stunden. Ein Überblick:

OPFER: Die Rettung Überlebender kommt inzwischen fast einem Wunder gleich. Die Bergungskräfte ziehen vor allem Tote aus den Trümmern - bis Mittwoch waren es allein in Nepal mehr als 5.500. Außerdem seien mindestens 10.000 Menschen verletzt worden, hieß es am Mittwoch vom nepalesischen Innenministerium. Hinzu kommen 100 Tote in den Nachbarländern Indien und China. Die Vereinten Nationen hatten von acht Millionen Erdbebenbetroffenen berichtet. Helfer fürchten, dass die Zahl der Toten deutlich steigt, wenn weitere abgelegene Regionen von Helfern erreicht werden. Den Rettern läuft die Zeit davon: Der Monsun erreicht Nepal im Mai, schon jetzt erschweren Regenfälle immer wieder die Aufräumarbeiten.

RETTUNG NACH 82 STUNDEN: Sein eigener Urin hat ihm wohl das Leben gerettet: Rishi Khanal lag nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal 82 Stunden unter den Trümmern eines Hotels in Kathmandu begraben. Am Dienstagabend wurde der 28-Jährige v...


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