«Er hat wundervoll gesungen!»

Muldenstein, Konstrukteur Brandner und seine Sklaven

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Er hat wundervoll gesungen! Arien und auch Volkslieder. Abends ... Weithin war seine Stimme zu hören. Es hieß, er sei ein echter Opernsänger aus Leningrad.«

Walter Schmidt war, als der Krieg nach Muldenstein bei Bitterfeld kam, elf Jahre alt. Sein Langzeitgedächtnis funktioniert gut. Fast zu gut, die Ereignisse aus dem April 1945 spult er vor seinem geistigen Auge in harten schnellen Schnitten ab. »Tiefflieger ..., die letzte Wehrmachtseinheit mit Granatwerfern. Die weiße Fahne am Kirchturm, ein deutschnationaler Lehrer, den die Russen dann gekascht haben ... Drei, nein, vier Ami-Jeeps kamen in den Ort, sie haben alle Gewehre aus der Waffenfabrik, die im Ziegelwerk war, zerkloppt ... Die Muldeübergänge waren gesprengt, hier die Amis, da die Russen. Also später dann ...« Bei denen hätten welche gemeutert. »Oder waren das Wlassow-Leute?« Schmidt weiß es nicht. Natürlich nicht, er war damals noch ein Knabe und später rief keiner das ...

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