Saudi-Arabien setzt Bombenkrieg fort

Zerstörungen auf wichtigstem Flughafen Jemens in Sanaa verhindern Lieferung von humanitären Hilfsgütern

  • Von Oliver Eberhardt, Abu Dhabi
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die saudische Luftwaffe hat den Flughafen von Sanaa bombardiert; Iran habe versucht, Waffen an die Huthi-Milizen in Jemen zu liefern, heißt es zur Rechtfertigung. Ob die Vorwürfe stimmen, ist fraglich.

Es war eine der wenigen Hoffnungen für die Hilfsorganisationen gewesen: In Dschibuti hatten Frachtmaschinen voller Nahrungsmittel, Medikamente Zelte darauf gewartet, dass die Militärallianz Flüge nach Sanaa genehmigt. Doch stattdessen hoben Kampfflugzeuge ab, bombardierten den Flughafen der jemenischen Hauptstadt - und zerstörten damit eine der wenigen Verbindungen Nordjemens zur Außenwelt: Die saudische Grenze war für Hilfsorganisationen weitgehend geschlossen; seit Freitag ist sie ganz zu, nachdem Huthi-Kämpfer am Donnerstag auf saudisches Territorium eingedrungen waren und einen Militärposten angegriffen hatten. Im Hafen von Aden wird heftig gekämpft, die omanische Grenze ist weit entfernt. Im Inland erschweren Straßensperren und Kämpfe den Weg; Gruppierungen aus dem Umfeld von Al Qaida und Islamischem Staat haben Hilfskonvois geplündert. Von Sanaa aus hätte man zumindest den bevölkerungsreichen Nordteil des Landes einigermaßen v...

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