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Nach Bombenfund sucht Polizei nach Mittätern

Womöglich islamistischer Anschlag auf Radrennen in Hessen verhindert

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Oberursel. Die hessischen Sicherheitsbehörden haben womöglich im letzten Moment einen islamistischen Terroranschlag vereitelt. Im Fokus soll ein Radrennen gestanden haben, zu dem am 1. Mai Zehntausende Zuschauer erwartet wurden. In der Nacht zum Donnerstag nahm ein Spezialeinsatzkommando in Oberursel im Taunus ein Ehepaar fest. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Ermittler im Keller eine funktionsfähige Rohrbombe, 100 Schuss scharfer Munition, Teile eines Sturmgewehrs G3 und eine Übungsgranate für eine Panzerfaust.

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) sprach von einem salafistischen Hintergrund des Paares. Das geplante Radrennen »Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn« wurde aus Sicherheitsgründen trotz Festnahme abgesagt: Die Ermittler konnten nicht ausschließen, dass das Duo Komplizen hat. Das Landeskriminalamt (LKA) sah deshalb die Gefahr eines Anschlags am Freitag noch nicht gebannt. Beamte durchkämmten den Wald an der Strecke des abgesagten Radrennens - auch um sicherzugehen, dass dort keine Bomben deponiert wurden. Bis Freitagmittag fanden sie nichts.

Der beschuldigte Mann sei in den vergangenen Tagen auf Parkplätzen und im Wald entlang der Rennstrecke von Oberursel auf den Feldberg beobachtet worden, sagte der Leiter der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Albrecht Schreiber. Deshalb habe sich die Polizei zum Zugriff entschlossen. Zwar sei ein geplantes Anschlagsziel weiterhin nicht bekannt. »Allerdings gab es deutliche Überschneidungen von Streckenverlauf des Radrennens und Bewegungsprofil der festgenommen Personen«, so das LKA. dpa/nd

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