Wie ich zum erratischen Marxisten wurde

Der Konflikt um die Krisenpolitik in Europa, die Fehler des Alten aus Trier und warum die Linken jetzt den Kapitalismus vor sich selbst schützen müssen. Von Yanis Varoufakis

  • Von Yanis Varoufakis
  • Lesedauer: ca. 23.5 Min.

2008 erfasste eine zweite Welle von Krampfanfällen den Kapitalismus weltweit. Die durch die Finanzkrise ausgelöste Kettenreaktion stürzte Europa in eine Talfahrt, die bis heute andauert. Dabei bedroht die aktuelle Lage auf dem Kontinent nicht nur Arbeiter, Besitzlose, Banker, ganze gesellschaftliche Schichten oder Nationen, sondern stellt unsere Zivilisation an sich in Frage.

Wenn meine Prognose richtig ist und wir es nicht nur mit einer Konjunkturschwäche zu tun haben, die bald überwunden sein wird, muss sich die Linke entscheiden: Sollen wir die Krise des Kapitalismus in Europa als Chance begrüßen, ihn durch ein besseres System zu ersetzen? Oder ist sie uns Anlass zu so großer Sorge, dass wir eine Kampagne zur Stabilisierung des Kapitalismus in Europa starten?

Für mich kann es darauf nur eine Antwort geben: Es ist weitaus weniger wahrscheinlich, dass die Krise in Europa eine bessere Alternative zum Kapitalismus hervorbringt...

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