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Zig Millionen im Grünen Punkt versickert?

Umwelthilfe fordert von Regierung Aufklärung

Berlin (ND). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verlangt Aufklärung über den Verbleib mehrerer hundert Millionen Euro, die eventuell im Rahmen der Übernahme des Dualen Systems Deutschland (DSD) durch den US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts Co (KKR) Anfang 2005 rechtswidrig entnommen worden sind. In Schreiben an die DSD in Köln sowie Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und seinen Amtskollen für Verbrauchershutz, Horst Seehofer (CSU) hat die DUH Aufklärung verlangt. KKR habe bei der Übernahme Anteile der damaligen Aktiengesellschaft DSD im Wert von 260 Millionen Euro gekauft. Dem hätten Ende 2004 allein liquide Mittel im Wert von 836 Millionen Euro gegenübergestanden, sagte DUH-Chef Jürgen Resch. Von den bei DSD gebildeten Rücklagen und Rückstellungen in Höhe von ca. 800 Millionen Euro gehört ein großer Teil eindeutig den Verbrauchern, die bei ihren Einkäufen für ein hochwertiges Recycling von Grünen-Punkt-Verpackungen gezahlt haben und dies weiter tun. Derartige Summe...

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