Europa treibt Menschen in die Flucht

Die Wirtschaftspolitik Brüssels in Afrika ist für das Drama im Mittelmeer mitverantwortlich, meint Jörg Goldberg

  • Von Jörg Goldberg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Debatten über Flüchtlingspolitik wird oft auf die Notwendigkeit verwiesen, die Fluchtursachen in den armen Herkunftsländern zu bekämpfen; das heißt, diese bei der Beseitigung unerträglicher sozialer und politischer Verhältnisse zu unterstützen. Das wäre begrüßenswert, obwohl akute Notlagen so natürlich nicht behoben werden können. Leider sind solchen Absichtserklärungen schon in der Vergangenheit wenige Taten gefolgt. Analysiert man die Fluchtursachen zum Beispiel in Afrika, so zeigt sich, dass Europa und der Westen bestimmte Dinge einfach nur unterlassen müssten, um den Menschen dort bessere wirtschaftliche und soziale Perspektiven zu eröffnen. Bis heute trägt die westliche Politik aktiv zur Zuspitzung der Probleme der Fluchtländer bei.

Dazu gehört zunächst das, was euphemistisch als »Sicherheitspolitik« bezeichnet wird - die militärische Einmischung. Dabei geht es, wie die VerteidigungsministerInnen Deutschlands und Frank...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 622 Wörter (4472 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.