Ismail Küpeli 06.05.2015 / Bewegung

»Wir können den Kampf um Befreiung nicht delegieren«

Der marxistische Theoretiker John Holloway über die Kraft, die er aus den Bewegungen in Chiapas und Rojava zieht

Sie als marxistischer Theoretiker begleiten seit vielen Jahren die zapatistische Bewegung solidarisch. Welche »Lektionen« finden Sie am lehrreichsten?
Als erstes müssen wir verstehen: Unsere Ideen, Konzepte und Theorien kommen von den sozialen Bewegungen und deren Kämpfen. Die Intellektuellen sollten sich daher stärker als Teil dieser Bewegungen sehen. Ich verstehe meine Aufgabe insofern eher darin, das auszuformulieren, was den AktivistInnen auf der Zunge liegt und die Erfahrungen aus den verschiedenen Kämpfen zusammenzuführen.

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