Alles wird Mut

Auf ihrem Bundesparteitag inszenieren die Liberalen ihre Wiederauferstehung

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wie Phoenix aus der Asche: Die FDP sonnt sich auf ihrem Parteitag im Erfolg der Wahlen in Hamburg und Bremen.

Die FDP ist wieder da. Bunt, grell und irgendwie rebellisch. Bereits bei der Wahl des Veranstaltungsortes zeigte die Parteiführung ihr Gespür für die Inszenierung eines Neuanfangs. Trafen sich die Liberalen bislang in drögen Messehallen, hat man in diesem Jahr die ebenso hippe wie zentral gelegene Berliner STATION gebucht, eine der »außergewöhnlichsten Locations Europas«, wie der Betreiber auf seiner Webseite verspricht. Der ehemalige Postbahnhof soll demnach ein »Inkubator für neue und innovative Konzepte« sein. Auch die FDP bemüht sich, den Eindruck zu erwecken, sie verfüge über neue und innovative Konzepte. Überall in den Tagungshallen des Parteitages begegnet man der neuen FDP-Farbkombination Blau-Gelb-Magenta. Das Zusammenspiel von Gelb und Magenta sowie das teilweise schiefe Layout der vielen Slogans erinnern ans Artwork der ersten Platte der britischen Punklegende »Sex Pistols«. Ein bisschen Business-Punk steckt in jedem Libe...


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