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»Das war eines Finales würdig«

Frankfurts Torschützin Celia Sasic nach dem Sieg im Champions-League-Finale

Celia Sasic erzielte das 1:0 gegen Paris. Später wurde sie zur besten Spielerin ausgezeichnet. Sie lieferte ein starkes Spiel ab, das ihr letztes für den 1. FFC Frankfurt gewesen sein könnte. Danach sprach sie mit Oliver Kern über den späten Treffer von Freundin Mandy Islacker (links), unnötige Kritik an einem alten Stadion und über die Suche nach einem Verein für die nächste Saison.

Sie haben den Titel, ein Tor geschossen und sind beste Spielerin des Enspiels. Das nennt man wohl einen perfekten Tag, oder?

Ich kann das noch gar nicht begreifen, aber anscheinend haben wir die Champions League gewonnen. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und auch an uns geglaubt, als wir den Ausgleich hinnehmen mussten. Auch uns hat es schon mal in der 90. Minute getroffen. Daher wussten wir, dass alles möglich ist.

Mandy Islacker, meist wegen Ihnen nur auf der Bank, traf am Ende. Gönnen Sie es Ihr besonders?

Natürlich von ganzem Herzen. Wir sind ja auch Zimmerpartnerinnen. Es ging darum, die Champions League zu gewinnen und nicht darum, wer mehr Tore schießt.

Es gab vorher Kritik am Spielort, dem veralteten Jahn-Sportpark. Wie fällt ihr Fazit aus?

Als ich glaubte, ich kann nicht mehr, da habe ich die Anfeuerung der vielen Fans gespürt. Ich fand die Stimmung großartig. Das war eines Finales würdig. Man denkt vorher, eine hoch moderne Arena wäre toll. Aber der Pokal sieht hier genauso gut aus wie in jedem anderen Stadion. Alles andere ist egal.

Spielen Sie bald für Paris? Da gibt es viel Geld zu verdienen.

Ich lebe im Hier und Jetzt und genieße diesen Sieg in der Champions League. Und an die Feier werden wir uns alle sicher noch lange erinnern. Am Samstag beginnt die WM-Vorbereitung. Das ist dann das nächste Thema. Alles andere kommt später.

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