Werbung

Erneute Gefechte in Jemen

Nach Feuerpause nimmt Saudi-Arabien wieder den Beschuss der Huthi-Miliz auf

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Fünf Tage brüchige Pause für die notleidende Bevölkerung in Jemen ist eine sehr kurze Zeit. Doch am Sonntagabend nahm Saudi-Arabien wieder Stellungen der Huthi-Miliz in der Hauptstadt Jemens unter Beschuss.

Sanaa. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition hat nach Ablauf einer fünftägigen Feuerpause am Montag wieder Stellungen der schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen bombardiert. Die Feuerpause, die am späten Sonntagabend endete, wurde trotz der Appelle des UN-Sondergesandten Ismail Ould Cheikh Ahmed nicht verlängert. Sie war über weite Strecken brüchig, weil die Huthis ihre Bodenoperationen in den Städten Aden und Tais immer wieder vorantrieben. Die Luftangriffe waren während dieser Zeit gestoppt.

Ziele der neuen Luftangriffe waren vor allem die Aufständischen-Hochburg Saada im Norden des Landes sowie Huthi-Positionen in der umkämpften südlichen Hafenstadt Aden, berichteten örtliche Journalisten und Augenzeugen.

Im Jemen kämpfen die Huthis gegen Anhänger des nach Saudi-Arabien geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Die saudische Koalition bombardiert seit Ende März die Huthis und ihre Verbündeten. Der von Riad angeführten Koalition gehören sunnitische Länder aus der Region an.

Die internationalen Hilfsorganisationen nutzten die Waffenruhe, um Güter für die unter Krieg und Bombardierungen leidende Bevölkerung auf den Weg zu bringen. Nach Angaben der UN wurden in den ersten vier Tagen Lebensmittel für 273 000 Menschen ins Land gebracht. dpa/nd

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen