CDU und SPD lehnen weitere Zeugenbefragung in Sachen P+S-Werften ab

Schwerin. Im Werften-Untersuchungsausschuss des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern streiten das SPD/CDU-Regierungslager und die Opposition weiter über Sinn und Zweck weiterer Zeugenanhörungen. Nach der Ausschusssitzung am Montag beklagte die LINKE, den Regierungsparteien SPD und CDU sei nur »wenig an tatsächlicher Aufklärung« gelegen. Grund der Kritik war die Ablehnung weiterer Zeugenanhörungen. Diese seien aber zur Klärung der Frage wichtig, ob und wann die Landesregierung Zweifel an der Arbeit der Gutachter zur Situation der P+S-Werften hegte, erklärte Jeannine Rösler von der Linksfraktion. Die SPD-Abgeordnete Stefanie Drese warf der Opposition vor, die seit gut zweieinhalb Jahren laufende Arbeit des Ausschusses nur hin-auszögern zu wollen. Trotz Millionenhilfen mussten die Werften in Stralsund und Wolgast 2012 Insolvenz anmelden. dpa/nd

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