Werbung

Bei Vorsorgekur erfolgt keine Entgeltfortzahlung

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Dienen ambulante Vorsorgekuren lediglich der Verbesserung des Allgemeinbefindens oder der Vorbeugung von Verschleißerkrankungen, können Arbeitnehmer keine Entgeltfortzahlung beanspruchen. Voraussetzung für eine Entgeltfortzahlung ist vielmehr, dass die Krankenkasse die Kurmaßnahme bewilligt hat und diese medizinisch notwendig ist.

Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Niedersachsen (Az. 10 Sa 1005/14) hervor, das am 31. März 2015 bekanntgegeben wurde.

Damit scheiterte eine angestellte Köchin mit ihrer Klage. Sie hatte 2013 eine dreiwöchige ambulante Vorsorgekur auf der Insel Langeoog gemacht. Für die Zeit sollte der Arbeitgeber nach ihrem Willen Entgeltfortzahlung leisten. Urlaub wollte sie dafür nicht nehmen.

Ihr Arbeitgeber betrachtete die Zeit der Kur jedoch als reinen Erholungsurlaub. Zu Recht, wie das LAG urteilte. Eine Entgeltfortzahlung könnten Arbeitnehmer nur beanspruchen, wenn ein Sozialversicherungsträger die Kurmaßnahme bewilligt hat. Außerdem müsse die Kur eine drohende Krankheit verhüten oder eine Erkrankung beseitigen bzw. deren Verschlimmerung vermeiden. Bloße ambulante Vorsorgekuren, wie bei der Klägerin, seien nicht umfasst. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!