Viel mehr als Fußball

Jeder israelische Verein spiegelt durch seine politisch orientierten Ultragruppen die Geschichte seiner Stadt wider

  • Von Martin Hoffmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Auch in Israel ist Fußball die beliebteste Sportart. Allerdings hat jeder Spitzenverein eine eigene Identität, die mit Geschichte, Politik und Religion untrennbar verbunden ist.

Tel Aviv. Mindestens in einer Hinsicht unterschieden sich die Heimspiele des israelischen Erstligisten Maccabi Haifa bis vor kurzem von denen der Teams anderer europäischer Ligen. Nach dem Spiel fanden sich kaum leere Plastikbecher auf den Zuschauertribünen, sondern die Schalen von Sonnenblumenkernen. »Das liegt nicht nur an den zahlreichen arabischen Fans von Maccabi Haifa«, erklärt Anhänger Yonatan Trius. Auch die jüdischen Fans des Klubs kauen die Kerne - eine der levantinischen Traditionen, die von den Israelis übernommen wurden.

Maccabi Haifa ist der mit Abstand beliebteste Fußballverein im Norden Israels, auch unter der arabischen Bevölkerung, die dort fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung ausmacht. Der spektakuläre 3:0-Sieg gegen Manchester United im UEFA-Pokal 2002 verlieh der Popularität des Vereins noch einmal zusätzlichen Auftrieb. In der Ligat ha’Al, der ersten israelischen Spielklasse, hinkt Maccabi Haifa derzeit ...

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