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Yingluck zum Kampf aufgefordert

Thailands Ex-Premierministerin wegen angeblicher Korruption vor Gericht

  • Von Frederic Spohr, Bangkok
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Prozess gegen Thailands gestürzte Premierministerin Yingluck Shinawatra hat begonnen. Beobachter bewerten das Verfahren als politisch motiviert.

Der Andrang war groß: Mit vielen Bekannten und Anhängern erschien die entmachtete thailändische Regierungschefin Yingluck Shinawatra zum Prozessauftakt in Bangkok. »Kämpfe!«, riefen ihre Unterstützer vor dem Gerichtsgebäude. Sie winkte freundlich zurück und lächelte - so als wollte sie zeigen, sie habe nichts zu befürchten. Im Gerichtssaal erklärte sie sich dann für nichtschuldig. »Ich hoffe, dass es Gerechtigkeit geben wird«, sagte die Politikerin.

Die thailändische Staatsanwaltschaft wirft der ehemaligen Premierministerin vor, ihre Pflichten bei der Aufsicht über ein milliardenschweres Reissubventionsprogramm verletzt zu haben. Auch wenn der entmachteten Regierungschefin persönlich kein korruptes Verhalten zur Last gelegt wird, droht ihr damit eine mehrjährige Haftstrafe. Noch darf sie sich frei bewegen. Allerdings nur unter der Auflage, das Land nicht zu verlassen.

Vor allem neutrale Beobachter erklären den Prozess für politisch motiv...


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