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Am Palast der Könige kehrt wieder Leben ein

Kathmandu. Das Leben kehrt langsam in Nepal zurück. Auch auf dem Durbar-Platz in der Hauptstadt Kathmandu, auf dem auch der Palast der Könige steht. Mehr als 50 Pagoden und Tempel säumen den Platz.

Nach den verheerenden Erdbeben hat die Regierung einen zweimonatigen Baustopp für neue Gebäude verhängt. Außerdem beschränkte sie die Höhe von im Bau befindlichen Häusern auf höchstens zwei Stockwerke. Die Frist soll demnach zur Überprüfung von Sicherheitsstandards bei Bauwerken genutzt werden. Das Land war am 25. April von einem Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert worden. Mehr als 8500 Menschen wurden getötet und Kathmandu sowie viele kleinere Orte großflächig zerstört. Vergangene Woche wurden bei einem weiteren schweren Beben erneut Dutzende Menschen getötet.

Das Beben vom April offenbarte schwere Mängel an den Baustandards, wo häufig minderwertige Materialien eingesetzt und Vorschriften ignoriert werden. Die Regierung hat für den Wiederaufbau Tausender zerstörter Häuser rund 175 Millionen Euro bereitgestellt und die internationale Gemeinschaft um Spenden in Höhe von weiteren knapp 1,6 Milliarden Euro gebeten. AFP Foto: AFP/Ishara S. Kodikara

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