Die Asche vom Paradies

Das Theater Strahl spielt »The working dead« im KAOS in Oberschöneweide

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Untoten einer untergegangenen Arbeitswelt, ihre Kinder und Enkel: das Theater Strahl spielt »the working dead« in Berlin-Oberschöneweide in einer alten Fabrikhalle – in Sichtweite der alten Arbeitsplätze.

Finn (Franz Lenski) will alles wegsprengen: Resetknopf, Ground Zero im Hauptstadt-Südosten - alles hier in Oberschöneweide hat doch keine Zukunft. Tamarah mit h (Alice Bauer) will sich raustanzen und wenn es nur nach Dresden ist. Und Jenny (Banafsche Hourmazdi) fragt sich, welche Möglichkeiten gibt es im Hier und Jetzt? Sie will Friseuse werden, auch »wenn dit jetzt nichmehr so heißt«.

Industrielles Erbe, Ruinenschick, Bars am Spreestrand vor Fabrikhallenkulissen - Außensicht. Innensicht der Menschen, die hier leben: »Dönerbuden- und Nagelstudiostrich« auf der Wilhelminenhofstraße. Den Jungen ist das Jetzt nichts, die Zukunft fernes Land und das Alte nicht geheuer. In den Hallen taucht ein Chor Zombies auf, »the working dead« - untotes, schlurfendes gar nicht stolzes Industrieproletariat: drei Schichten bei KWO, in der Batteriebude (VEB Akkumulatorenwerk) oder als TROjaner, 40 Jahre schimpfen auf die da oben, sich in Dreierreihen ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 578 Wörter (3726 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.