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Die Ambivalenz der Waschmaschine

Der Schweizer Wissenschaftsjournalist Marcel Hänggi bürstet unser Fortschrittsbild gegen den Strich

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Zwar ist seit dem Ende des Kalten Krieges die Angst vor einem Atomkrieg, und damit vor der Selbstzerstörung der menschlichen Zivilisation, gebannt. Allerdings ist die Selbstzerstörung technisch noch immer machbar. Atomar sowieso, aber auch durch ökologische Folgen des Wachstums, durch Klimawandel, Übersäuerung der Meeres und Bodenerosion. Dies war denn auch der Ansporn für das neue Buch des Schweizer Wissenschaftsjournalisten Marcel Hänggi. In diesem reflektiert er über den Fortschrittsbegriff und erzählt Geschichten, die das herkömmliche Verständnis von Fortschritt gegen den Strich bürsten, nicht dem linearen Fortschrittsmodell entsprechen.

War die Erfindung und Durchsetzung der Waschmaschine tatsächlich ein Fortschritt? Die meisten dürften das mit einem entschiedenen »Ja« beantworten. Auch Hänggi zitiert Stimmen, wonach das Waschen nun keine Arbeit mehr sei. Doch so einfach ist das nicht. Hänggi schreibt, dass es in der Wissensc...


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