Ein Vorzeigeautor wollte er nie sein

In Lars Förster hat Bruno Apitz einen akribischen, verständnisvollen Biografen gefunden

  • Von Christel Berger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Manchmal geschehen doch noch Wunder. Da gibt beispielsweise ein nicht zu kleiner Verlag eine Biographie von Bruno Apitz heraus, die auf einer Dissertation von Lars Förster basiert, ohne Spektakuläres oder Denunziatorisches hervorzuheben! Lars Förster will Leben und Werk seines Autors als »literarischem und politischem Akteur, eingebettet in die Geschichte der DDR und des Antifaschismus« gerecht werden. Er lässt dabei weder Peinliches, Belastendes noch Erstaunliches aus und bietet so einen »ganzen Apitz«, wie die meisten seiner Leser ihn nicht kannten.

Apitz stammte aus einer Arbeiterfamilie und war früh der KPD verbunden. Gleichzeitig - seit seiner Shakespeare-Lektüre während des ersten Gefängnisaufenthalts mit achtzehn - war er von der Kunst »getroffen«. Er schrieb, dichtete, schauspielerte, druckte, setzte alles, was er konnte, dafür ein, künstlerisch im Klassenkampf zu wirken. Vieles ging verloren, wurde nie veröffentlicht. Erh...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 662 Wörter (4435 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.