Anderswelt, Zwischenwelt

Heinrich Steinfest lässt uns durch ein grünes Rollo gehen und am Ende im Realen ankommen

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Welche Tiefe die Geschichte hat, wird man nicht auf den ersten Seiten merken. Doch möge man es sich nicht antun, voreilig zum Schluss zu blättern. Steinfests Buch »Das grüne Rollo« vermag zu begeistern.

Welche Tiefe die Geschichte hat, wird man nicht auf den ersten Seiten merken. Doch möge man es sich nicht antun, voreilig zum Schluss zu blättern. Damit würde man sich nicht nur um die Spannung bringen, man würde für sich das ganze Buch zerstören. Denn ohne das Staunen, ja das Befremden, das man die ganze Zeit beim Lesen spürt, fällt alles in sich zusammen. Wenn die Geschichte auch im Realen ankommen soll, muss sie doch Reste des Rätselhaften in sich behalten.

Gewissheiten werden unterlaufen. Wie anmaßend zu glauben, man wisse alles über Leben und Tod.

»Die Eltern waren modern, und sie waren Vorhanghasser.« Wären sie anders gewesen, hätten sie wenigstens vage an den Zauber eines grünen Rollos glauben können, wären sie von Theo womöglich ins Vertrauen gezogen worden. Indes, als ob sie geahnt hätten, dass Rollos und Gardinen gefährlich sind …

Was ist wahr, was ist geträumt, was ist Einbildung, was lässt sich von dem, was d...

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