Präsident Sisi in der Kritik

Ägyptens Regierung setzt weiter auf Härte / Aus Deutschland wird Unterstützung erwartet

  • Von Oliver Eberhardt, Kairo
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ein gewählter Präsident zum Tode verurteilt; Zehntausende im Gefängnis: Unnachgiebig geht Ägyptens Regierung gegen Kritiker vor. Die internationale Gemeinschaft sucht trotzdem die Nähe.

Am Mittag, kurz nach dem Ende des Freitagsgebets, sitzt die Wut immer noch tief: Die Männer, die die Moschee im Zentrum von Kairo verlassen, diskutieren leise, aber aufgebracht, über das Todesurteil gegen Mohammed Mursi. Verstummen, wenn sich ein Außenstehender nähert. »Weiter gehen; ab nach Hause«, brüllt ein Offizier der Polizei, vor sich eine Kette aus schwer bewaffneten, paramilitärischen Einsatzkräften der Sicherheitskräfte.

Gut eine Woche ist es nun her, seit ein Gericht die Todesstrafe gegen Mohammed Mursi empfahl, der vor fast zwei Jahren als Präsident abgesetzt wurde - ein Urteil, dass die Spaltung des Landes noch weiter vertieft hat: Religiös-konservativ geprägte Ägypter sehen in dem Urteil eine politisch motivierte Entscheidung, während die Unterstützer der aktuellen Regierung das Urteil begrüßen, und das nicht, weil man glaubt, Mursi sei der Schießbefehl gegen Demonstranten nachgewiesen worden. Man wirft ihm vor allem ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 676 Wörter (4595 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.