Martin Kröger 27.05.2015 / Berlin / Brandenburg

Großversuch zu Pillenrückständen im Wasser

Demografischer Wandel erhöht Medikamentenverbrauch / Schadstoffaltlasten kosteten 129 Millionen Euro

Die Qualität des Grundwassers, aus dem Trinkwasser gewonnen wird, hat sich in den letzten zehn Jahren verbessert, sagt der Senat. Sorgen bereiten Medikamentenrückstände und Sulfat aus Tagebauen.

In Berliner Gewässern spiegelt sich der gestiegene Medikamentverbrauch der Gesellschaft wider. Das ergeht aus einer Langzeituntersuchung der Technischen Universität (TU Berlin) hervor, das von November 2011 bis Ende April dieses Jahres lief. Demnach wurden im Forschungs- und Entwicklungsprojekt ASKURIS Vorkommen von Spurenstoffen im Ablauf der Kläranlagen, Oberflächenaufbereitungsanlagen und während der Uferfiltration untersucht. Ergebnis der Studie: «Es konnte gezeigt werden, dass durch den demografischen Wandel der Gesellschaft der Medikamentenverbrauch in den letzten Jahren deutlich steigt», heißt es in einer Antwort des Senats auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Klaus Lederer (LINKE), die «neues deutschland» vorab vorliegt.

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