Werbung

Für Asylbewerber aus Berlin fehlt Infrastruktur

Potsdam. Die Aufnahme von Flüchtlingen in Brandenburg, für die eigentlich Berlin zuständig wäre, würde Schwierigkeiten bereiten. Allein leerstehende Wohnungen seien noch keine ausreichende Voraussetzung zur Unterbringung Asylsuchender, sagte Sozialministerin Diana Golze (LINKE) am Mittwoch im Sozialausschuss des Landtags. Auch die passende Infrastruktur wie Schulen und Kindergärten müsse vor Ort zur Verfügung stehen. Dies sei jedoch oft nicht der Fall. So seien märkische Schulen, die in der Vergangenheit wegen Schülermangels geschlossen und zum Teil bereits verkauft oder abgerissen worden. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat angeregt, dass Brandenburg wegen der Wohnungsnot in der Hauptstadt zusätzliche Flüchtlinge aus Berlin aufnehmen könnte. Nach der gemeinsamen Kabinettssitzung am Dienstag hieß es von Seiten Brandenburgs, dies werde nicht grundsätzlich abgelehnt. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!