Krisenkurs hat Griechen »Rückgrat gebrochen«

Außenminister Kotzias beklagt Folgen der Troikapolitik / ESM-Chef fordert Fortführung der Kürzungen

  • Von Vincent Körner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es ist die irre Logik der Krisenpolitik der Gläubiger: Es wird die Fortsetzung eines Kurses gefordert, von dem bekannt ist, welche Opfer dieser in Griechenland gefordert hat.

Berlin. Der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, hat von Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras gefordert, nicht zu verspielen, was die Gläubiger als Reformerfolge ansehen. Ansonsten könnten die »Opfer der Griechen alle umsonst gewesen sein«, sagte Regling der »Bild«. Er behauptete, Griechenland sei »als Folge schmerzlicher Reformen« bis Ende 2014 »auf einem guten Weg« gewesen. So seien Erzeugnisse billiger geworden, neue Jobs seien entstanden, und Investoren hätten wieder griechische Staatsanleihen gekauft. Tsipras »sollte diesen erfolgreichen Reformkurs fortsetzen«, erklärte Regling.

Implizit wirft Regling damit der SYRIZA-geführten Regierung vor, für die gegenwärtige Lage von Wirtschaft und Sozialstaat in Griechenland verantwortlich zu sein. So richtig es ist, dass sich einige ökonomische Parameter verbessert haben, so richtig bleibt, dass auch die Vorgänger...

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