Atomrücklagen sind nicht sicher

Forscher warnen vor Folgekosten der Kernenergie für die Allgemeinheit

38 Milliarden Euro haben die Atomkonzerne bisher für AKW-Rückbau und Endlagerung beiseite gelegt. Doch das wird bei weitem nicht ausreichen, ist sich das DIW sicher.

Wenn in einigen Tagen das AKW Grafenrheinfeld still gelegt wird, werden dies die Verbraucher wohl kaum spüren. Und auch das für 2022 geplante Herunterfahren der letzten Reaktoren wird die Lichter in Deutschland nicht ausgehen lassen. »Auch im Jahr 2025 werden wir noch genügend Strom haben und diesen teilweise sogar ins Ausland liefern«, ist sich Energieexpertin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sicher. Gemeinsam mit ihren Kollegen berechnete sie, dass trotz des Atomausstiegs die klimaschädlichen CO2-Emissionen erheblich verringert werden können, ohne dass die Strompreise hierzulande in die Höhe schnellen oder gar die Versorgungssicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

Doch damit sind den Forschern des DIW zufolge bei weitem nicht alle Herausforderungen der Energiewende gemeistert. Denn die Hinterlassenschaften der nuklearen Energiegewinnung werden die Menschen hierzulande auch im nachfolgenden J...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: