Der Senat soll Fahrrad fahren

Abgeordnetenhaus stritt am Donnerstag über Radwegstrategien, Untersuchungsausschüsse und die Stromnetzvergabe

  • Von Sarah Liebigt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Damit die Koalition mal erführe, wie es um das Fahrrad fahren auf Berlins Straßen bestellt sei, empfahlen die Piraten dem Senat eine Radtour. Der ist sich jedoch seines Erfolgkonzeptes sicher.

»Trotz vieler bunter Broschüren und Konzepte kommt nichts an«, konstatierte Pirat Andreas Baum am Donnerstag. Seine Fraktion hatte für die Aktuelle Stunde der 65. Parlamentssitzung den dringlichen Antrag zu einem »Sofortprogramm ›Sicherheit für den Radverkehr‹« eingebracht. Darin fordern die Piraten u.a., 40 »Konfliktschwerpunkte« im Straßenverkehr bis Ende 2015 bzw. 2016 zu entschärfen sowie Radwege farblich zu markieren, damit sie besser zu sehen sind. Schwerpunktkontrollen gegen das Zuparken von Radwegen und das Parken in der zweiten Reihe sind ebenfalls Bestandteil des Antrags. Das sei »keine Schönwetterpolitik, sondern tägliches Ärgernis« für viele Berlinerinnen und Berliner, erklärte Baum.

Der Senat hatte unlängst angekündigt, in diesem Jahr etwa 20 Kilometer Radspuren neu anlegen und zehn Kilometer sanieren zu wollen. Damit bliebe er seiner Quote treu, denn wie Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) im Parlament sagt...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 718 Wörter (5200 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.