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FIFA-Kongress: Das System Blatter bleibt

Trotz Skandals: 79-Jährige bleibt FIFA-Präsident / Herausforderer Prinz Ali bin Al Hussein zieht Kandidatur zurück / Ermittlungen gegen FIFA auch in Großbritannien / Palästinensischer Verband zieht Antrag auf Ausschluss Israels zurück

Der kurzzeitig von einem europäischen Boykott bedrohte FIFA-Kongress hat mit einer Ansprache von Präsident Joseph Blatter begonnen. Der umstrittene Schweizer rief zum gemeinsamen Kampf gegen Korruption auf. Die Präsidentschaftswahl könnte spannender werden als gedacht.

Update 19.50 Uhr: FIFA-Präsident Joseph Blatter will nach seiner Wiederwahl für eine fünfte Amtszeit das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbands umbauen. »Wir brauchen eine bessere Vertretung der Konföderationen. Die Anzahl der Nationen in den Konföderationen soll sich auswirken auf die Zusammensetzung des Exekutivkomitees«, erklärte der Schweizer am Freitag in Zürich.

Dies ist als Angriff auf das Blatter-kritische Europa zu werten. Derzeit ist Europa in dem Gremium im Vergleich zur Anzahl der Mitgliedsländer in der FIFA überrepräsentiert. »Die, die mehr haben, können auch etwas abgeben«, sagte Blatter.

Nach dem jüngsten Korruptionsskandal mit sieben Festnahmen von Fußball-Funktionären in Zürich werde er die FIFA »zurückbringen«, kündigte Blatter an. »Wir werden zurücksteuern an Land, wo wieder Fußball gespielt werden kann. Wir müssen daran arbeiten, wir müssen auch an anderen Dingen arbeiten.«

Update 19.20 Uhr: Joseph ...


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