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Das Montreal-Protokoll funktioniert

Die Ozonlöcher sind dank des FCKW-Verbotes wieder kleiner geworden

  • Von Andreas Knudsen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ab 1987 wurden FCKW-Gase in Kühlschränken und Haarsprays verboten. Dies hat sich sichtlich ausgezahlt, wie eine neue Studie zeigt.

Vor ziemlich genau 30 Jahren wiesen Forscher erstmals die Existenz eines Ozonlochs nach. Gegen diese Bedrohung reagierten die Vereinten Nationen rasch. Im September 1987 einigte man sich beim Abschluss des Montreal-Protokolls darauf, den Einsatz des hauptverantwortlichen Treibhausgases FCKW zu verbieten. Und das Abkommen wirkte: Die Ozonlöcher in der Atmosphäre beider Hemisphären sind messbar kleiner geworden, wie eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern um Martyn Chipperfield von der englischen University of Leeds im Fachblatt »Nature Cormmunications« zeigt.

Zunächst entdeckten die beiden Chemiker Mario Molina und Frank Sherwood Rowland, dass FCKW-Gase so stabil sind, dass sie bis zu 30 Kilometer hoch in die Stratosphäre steigen können, in der sich die Ozonschicht befindet, und dort immensen Schaden anrichten. Hier läuft nämlich ein ununterbrochener Prozess ab, bei dem die Sonnenstrahlung Sauerstoffmoleküle in zwei einzelne Atom...


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