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Ehe ohne CDU: Der Kleine will nicht mitspielen

CDU boykottiert Berliner Votum in der Bundesratsinitiative zur »Öffnung der Ehe für alle«

  • Von Sarah Liebigt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Streitigkeiten der rot-schwarzen Koalitionen gewinnen an neuer Schärfe. Die CDU will die Bundesratsinitiative zur gleichgeschlechtlichen Ehe nicht mittragen. Ausgerechnet zum Start der Pride Week.

An diesem Freitag wird der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) eine bunte Flagge hissen. Regenbogenfarben sollen für die »Pride Weeks« wehen und werben: Die Festwochen der schwul-lesbischen Gemeinschaft Berlins, die mit den Respect Gaymes an diesem Wochenende beginnen und im traditionellen Christopher Street Day am 27. Juni ihren Abschluss finden.

Müllers Fototermin gerät angesichts der aktuellen Streitigkeiten in der rot-schwarzen Koalition zum reinen Symbol. Die Ablehnung von Innensenator und CDU-Landeschef Frank Henkel des Berliner Votums in der Bundesratsinitiative »Öffnung der Ehe für alle« ist ein weiterer schwarz-roter Sargnagel. Henkel hatte erklärt, seine Partei wolle sich in dieser Frage nicht unter Druck setzen lassen. Weder vom Votum in Irland, noch vom Koalitionspartner SPD. (Irland stimmte vor zwei Wochen für die gleichgeschlechtliche Ehe.)

Besagter Koalitionspartner SPD will die von Niedersachsen eing...


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