Die Macht reicht 
bis in die Köpfe hinein

Über die totale 
Ökonomisierung 
der Welt

  • Von Heinrich Bergstresser
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Krise ist das Wort der Stunde, ein deutliches Indiz, dass die Welt aus den Fugen zu geraten scheint. Und der Staat, schon immer eng mit Großkonzernen und Finanzkapital verbandelt, hat als natürlicher Krisenmanager einen Großteil seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung an Wirtschafts- und Finanzkonzerne delegiert und beschränkt sich zunehmend darauf, prekäre Lebensverhältnisse zu verwalten.

Der Schein trügt nicht. Denn was das Reizwort Krise beschreibt, ist nichts anderes als die Endphase eines historisch einmaligen, von Gewalt, Leid, Fortschritten, Expansion, Kontraktion und Umwälzungen begleiteten Prozesses, der die vielen nebeneinander existierenden Wirtschaften zu einer Weltwirtschaft zusammenzuführen soll. Die Konsequenzen dieses Prozesses zeichnen sich dabei schon heute in Umrissen am Horizont ab: der schleichende Niedergang demokratisch legitimierter Systeme bis hin zum Totalverlust des Primats der Politik, wo nun auto...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1631 Wörter (12045 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.