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Wahrheitskommission

Kolumbianische Regierung und Rebellen einigten sich

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Havanna. Mit einer Wahrheitskommission wollen die kolumbianische Regierung und die FARC-Rebellen die Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen des jahrzehntelangen Konflikts in dem südamerikanischen Land aufarbeiten. Darauf einigten sich beide Seiten bei ihren Friedensverhandlungen in Kuba. Das unparteiische und unabhängige Gremium soll demnach der Aufklärung, nicht aber der Strafverfolgung dienen. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos sprach von einem wichtigen Schritt zur Aussöhnung.

Die elfköpfige Kommission soll für eine Dauer von drei Jahren eingesetzt werden, sobald ein Friedensvertrag unterzeichnet ist, wie es in einer gemeinsamen Erklärung von Regierung und Rebellen hieß. Sie soll sich mit den Verbrechen aller Konfliktparteien befassen. AFP/nd

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